Theater:


Laufzeit

13.07.-10.08.

 

Theater
Kunstmärchen

Der kleine Prinz

Im großen -klimatisierten- Theatersaal
Bearbeitung und Regie: Bianca-Cornelia Fink
⚠️ Einige Termine und Uhrzeiten weichen vom ursprünglichen Spielplan ab!

"Man sieht nur mit dem Herzen gut." - "Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Das wohl berühmteste und bedeutsamste Kunstmärchen der Gegenwart, „Der kleine Prinz“ (Le Petit Prince) von Antoine de Saint-Exupéry erschien erstmals 1943 in New York. Es spiegelt die praktische und philosophische Lebenserkenntnis seines Autors wieder, kritisiert den Werteverfall der Gesellschaft und kann zu Recht als leidenschaftliches Plädoyer für Respekt, Menschlichkeit und Freundschaft gewertet werden.

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Bearbeitung und Regie: Bianca-Cornelia Fink

"Der kleine Prinz"
Ein Kunstmärchen nach Antoine de Saint-Exupéry

⚠️ Einige Termine und Uhrzeiten weichen vom ursprünglichen Spielplan ab!

Man nimmt an, dass dieser Erzählung ein Erleben des Berufspiloten Exupéry bei einer seiner Abstürze und Notlandungen 1935 in der nordamerikanischen Wüste zu Grunde liegt. Die Erfahrung mit der Wüste, die Suche nach Wasser, der grauenhafte Durst und die damit verbundenen Halluzinationen …

Wie die Ich-Sucht Menschen voneinander trennt, und welche gedankentiefen Fragen der „kleine Prinz“ in jedem von uns zu stellen imstande ist.

In unserer Inszenierung folgen wir mit Musik und filmischen Mitteln, mit magischen Momenten und unerwarteten Effekten dem symbolischen Gehalt der Buchvorlage und ihrem philosophischen Ansatz, ohne die märchenhafte Bildersprache zu vernachlässigen, die die „wahre Sprache des Herzens“ ist, und die Menschen jeden Alters erreicht.

Lassen Sie sich und Ihre ganze Familie verzaubern von der Parabel von der Rose und dem Fuchs, die das Wesen der Freundschaft in einer selten so zartempfundenen und poetischen Sprache erzählen wie in diesem zeitlosen Plädoyer der Menschlichkeit und der Verantwortung füreinander.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch,
das Ensemble

Empfohlen ist der Besuch des Stückes für Schulklassen ab Klasse 8/9 und für Familien gerne mit Kindern jeden Alters, denn wie schon der kleine Prinz wusste, sehen gerade die Kinder die Welt – und so auch metaphorische Bilder, wie sie im Theater dargestellt werden - noch mit den „richtigen Augen“ und verstehen sie „mit dem Herzen“. Geben wir ihnen doch die Möglichkeit, sie im Anschluss an unser Stück den „großen Leuten“ verständlich zu machen.

Was „Der Kleine Prinz“ mich lehrte (ein Blick hinter die Kulissen dieser Produktion)

Von Bianca-Cornelia Fink

Als kurz nach Ostern die Anfrage vom Theater Chambinzky kam, ob ich zum Abschluss der „Aera Rainer Binz“ den „kleinen Prinzen“ noch einmal auf die Bühne bringen wollte, war mein erster Gedanke „Ach nein, nicht schon wieder.“

Es wäre die 4. Inszenierung zum ewig gleichen Thema, die ich machen würde – dachte ich. Außerdem spielte es in den letzten zwei Jahren irgendwie jeder. Brauchte es da wirklich noch eine Version? Ich liebe die Abwechslung. Mich reizt es, immer wieder Neues zu entdecken und zu entwickeln.

Doch ich sagte zu, aus Freundschaft zum dem, den es zu verabschieden und zu würdigen galt: Rainer Binz, der das Theater vor genau 35 Jahren gründete, und dem ich in den ersten zehn Jahren intensivst und dann immer wieder sporadisch zur Seite gestanden hatte.

Außerdem, dachte ich, konnte es vielleicht auch noch ganz spannend sein, eine diesmal andere und eben neue Version des „alten“ Stoffes zu entwickeln, mit den Möglichkeiten, die unsere „neue“ Zeit bot. Und so fing ich an. Ohne ein Ensemble, ohne einen fertigen Text, ohne zu wissen, was da auf mich zukam.

Dann überschlugen sich die Ereignisse, und Schwierigkeiten aller Art schienen dieser Produktion Steine in den Weg legen zu wollen, so, als sollte es einfach nicht sein. Und immer wieder musste ich von vorne anfangen mit der Konzeption, dem Textbuch und den Möglichkeiten bzw. Unmöglichkeiten, die sich fast täglich änderten. Und von allen Seiten hörte ich: „Dann lass es doch einfach.“ Vor allem meine eigene „Gedankenstimme“ – mein Verstand wurde immer lauter…

Und doch, da gab es diese andere Stimme in meinem Herzen, die mich an die Verantwortung in der Freundschaft gemahnte und an all Diejenigen, die bereit waren sich selbst zu investieren, persönlich, zeitlich und auch finanziell, weil da irgendetwas war, das uns glauben ließ, wir würden es schaffen. Dass sich hinter „all den armseligen Schlichen“ – wie es im Gleichnis der Rose heißt, ein Geheimnis verbarg, das es zu enträtseln galt.

Es war, als würde sich der Inhalt und die Aussagen des Buches uns auf völlig neue Weise mitteilen wollen.

  • Wie negatives Denken und Pessimismus ein Vorhaben „überwuchern“ – wie die Affenbrotbäume den Planeten des kleinen Prinzen – wenn man sie nicht im ersten Entstehen mit Stumpf und Stiel entfernt…
  • Was geschehen kann, wenn man alles, was sich als schwierig präsentiert für bare Münze nimmt und nicht bereit ist, dahinter zu schauen…
  • Dass „die Sprache die Quelle aller Missverständnisse“ ist…
  • Dass Eitelkeit, Stolz und Macht-haben-wollen, Oberflächlichkeit und Angst vor Verbindlichkeit gute Absichten zerstören können…
  • Ganz zu schweigen von dem Wald von „Vorschriften“ städtischer Behörden, der schier unüberwindbar schien…

Am Ende erkannten alle Beteiligten „das Wesentliche“, das was wirklich wichtig war:

  • Die Freude, die wir während des Probens und Entwickeln hatten
  • Das Geschenk der Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, das jeweils Beste zu geben
  • Wie gemeinsames Tun und die Kreativität jedes Beteiligten etwas schaffen kann – gegen alle Widerstände – das größer ist, als ein Einzelner es je vermag
  • Dass die Absicht, einen anderen glücklich machen zu wollen uns alle gemeinsam glücklich machte

Und dass wir mit unserer Freude und unserer Liebe, die wir in diese Inszenierung gegeben haben hoffentlich auch Ihnen, die Sie dieses Stück besuchen ein ganz besonderes Erlebnis werden schenken dürfen.

Die Mitwirkenden – und ihre Hintermänner:

  • Nils Klinke – der kleine „große“ Prinz, der für diese Rolle einen schauspielerischen Crashkurs hinlegte, und eine wirklich beeindruckende Probe seines Talentes auf die Bühne bringt
  • Luis-Fernando Peralta Noguera  Exupéry, der Erzähler, der nach anfänglicher Zusage „für zwei kleine Nebenrollen“ im Verlauf der Proben zum zentralen Träger des Stückes wurde
  • Volker Baumann-Reuel – Exupéry in den Spielszenen und noch viel mehr, der einfach seinem Herzen folgte, als wir dringend einen Freund brauchten
  • Sophia Memmel – Rose, die gar nicht wusste, wieviel von der Rose schon in ihr steckte, bevor wir uns kennenlernten
  • Jana Fuchs – Fuchs, die ihre Rolle bereits im Namen trägt, und große Entfernungen auf sich nahm – und die in dieser Rolle ihr Bühnendebut gibt
  • Alexander Renner „Babel“ und Thomas Fuhrich, die technisch das Unmögliche möglich gemacht haben
  • Niklas Mark – Bühne, der bei allen sich immer wieder ändernden „Wünschen“ die Ideen am Bühnenbild stets mit einem Lächeln im Gesicht uns das Gefühl gab „es gibt keine Probleme, sondern nur Lösungen“
  • Csaba Béke – der "neue" kaufmännische und künstlerische Leiter des Theaters, der ins volle persönliche Risiko gegangen ist, um die Produktion auf die Bühne zu bringen, als noch nicht klar war, ob Gelder für die neue, dringend benötigte Theater-Technik rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.
  • Meike Herkersdorf, die das Plakat und die „kosmischen Momente“ im Bühnenbild mit eigener Hand zeichnete
  • und Rainer Binz, mein Freund


Das Autorenteam Fink/Weinhart

Bianca Cornelia Fink begann ihre künstlerische Karriere mit vier Jahren am Stadttheater in Lübeck. Bereits während ihres Studiums an der Musikhochschule, Würzburg trat sie international als Konzertsängerin auf. Nach zwei erfolgreich abgelegten Diplomen war sie überwiegend als Musicaldarstellerin an verschiedenen Theatern im deutschsprachigen Raum tätig. Sie führt seit vielen Jahren auch Regie und bildet junge Schauspieler und Sänger aus.

Dem Würzburger Publikum ist sie z.B. als Regisseurin von Stücken wie „Der kleine Prinz“, „Momo“ oder „Oliver Twist“ bekannt, zu denen sie auch die Bühnenfassungen erstellte.

Mit Christoph Weinhart arbeitet sie seit ihrer Studienzeit zusammen. So schrieb sie mit ihm u.a. die Kammeroper „Der Trommler“, das Musical „Karlifax“ und diverse Bühnenmusiken. Auch der diesjährige Prinz trägt wieder seine musikalische Handschrift. Gemeinsam stehen Fink/Weinhart immer wieder als Duo mit Crossover-Programmen auf der Bühne.


KulturKlub:


Dienstag

23.07.

 

KulturKlub
Live-Musik

Irish Folk Session
Live & Unplugged

KulturKlub-Bühne
Beginn 20:00 Uhr



Dienstag

30.07.

 

KulturKlub
Live-Musik

Irish Folk Session
Live & Unplugged

KulturKlub-Bühne
Beginn 20:00 Uhr



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