Spielplan Theater


Laufzeit

03.11.-17.12.

 

Theater
Komödie

Die Tanzstunde

Komödie von Mark St. Germain
(Dancing Lessons)
Deutsch von John Birke
Regie: Martina Esser
KuZu-Kellertheater
klimatisiert und fortlaufend belüftet

Eintrittspreise entnehmen Sie bitte unserem Webshop

Vorstellungsbeginn:
Mi-Sa 20 Uhr
sonntags 19 Uhr

Brillante, witzige Dialoge und zwei faszinierende Persönlichkeiten machen diese berührende, unvorhersehbare Komödie zunächst in Amerika und jetzt auch in Deutschland so erfolgreich.

Charmant, humorvoll und lebensbejahend - „Man will, dass es niemals aufhört!“ (The Boston Globe)

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ZUM INHALT

Ever Montgomery ist Professor für Geowissenschaften und soll einen wichtigen Preis verliehen bekommen. Eigentlich ein Grund zur Freude, aber für Ever ein einziger Albtraum: Hände schütteln, Menschen umarmen und nach dem Galadiner der obligatorische Eröffnungstanz! Wie soll man tanzen, wenn man keinen Körperkontakt erträgt? Ever ist Asperger-Autist.

Auf Anraten des Hausmeisters klingelt er bei seiner Nachbarin Senga Quinn, einer professionellen Broadwaytänzerin, die ihm aber mit gebrochenem Bein und düsteren Gedanken über ein mögliches Karriereende, die Tür vor der Nase zuschlägt. Doch Ever lässt nicht locker und Senga willigt schließlich ein. Und so beginnt ein Tanz der ganz eigenen Art. Beim Versuch das Gleichgewicht zu halten, gerät so einiges aus dem Takt…

Sie sind ein sehr ungleiches Paar, die leidenschaftliche Tänzerin mit dem gebrochenen Bein und der Professor, dessen Hirn anders tickt, als das "neurotypischer" Menschen.

Schnell entstehen zwischen beiden absurd-komische Situationen: Ever nimmt alles wörtlich, will tanzen lernen, aber ohne die unvermeidlichen Berührungen. Senga wiederum gerät durch seine unverblümten Analysen unter Zugzwang. Beider Leben kommt in Bewegung.
Mit trockenem Humor, Sensibilität aber auch großer Schlagfertigkeit setzen Ever und Senga couragiert den jeweils nächsten Schritt. Und bewegen sich auf glattem Parkett mutig in Richtung Neuland.


ZUM AUTOR:

Die Tanzstunde stammt aus der Feder des amerikanischen Theater– und Filmautors Mark St. Germain. Es ist sein größter Erfolg und wurde 2014 in Pittsfield, Massachusetts uraufgeführt.
2016 fand die deutsche Erstaufführung am Schlosstheater Celle statt.
Seitdem erfreut sich das Stück großer Beliebtheit und wird weiterhin an vielen amerikanischen, als auch deutschsprachigen Bühnen gespielt!


Regie: Martina Esser

© Eine Theater Chambinzky Produktion 2022


PILOTPROJEKT "RELAXED PERFORMANCE"

Das Theater Chambinzky freut sich, am 18.12. im Rahmen der Komödie „Die Tanzstunde“ zur wahrscheinlich ersten Relaxed Performance einer Theatervorstellung in der Region Würzburg einladen zu dürfen!

Relaxed Performances wurden von der "autistischen Community" erfunden und richten sich an all jene Menschen, die von einer entspannteren bzw. lockereren Theateratmosphäre profitieren oder denen dadurch der entspannte Theaterbesuch überhaupt erst möglich ist.

Download Relaxed-Perfomance-Guide



Laufzeit

12.11.-26.12.

 

Theater
Kunstmärchen

Eine Weihnachtsgeschichte

Kunstmärchen nach Charles Dickens 
Regie und Fassung: Carsten Steuwer
In Kooperation mit der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt  (FHWS) - 
Fakultät für Gestaltung und Informationsdesign
Große Bühne
klimatisiert und fortlaufend belüftet

Eintrittspreise entnehmen Sie bitte unserem Webshop

Vorstellungsbeginn:
Mi-So 19 Uhr
an allen Adventssonntagen 16 Uhr

Das berühmte Weihnachtsmärchen von Charles Dickens in liebevoll ausgearbeiteter Fassung. Ideal für Jung und Alt.

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Weihnachten 1842 in London: Der geizige und reiche Geldverleiher Ebenezer Scrooge hasst das besinnliche Fest, das so viele Menschen erfreut. Seine einzige Freude daran ist, dass viele Menschen sich zur Weihnachtszeit finanziell übernehmen, weil sie ihren Lieben eine Freude machen wollen. „Für Geldverleiher wie mich 'Erntezeit'“, ist sein hämischer Kommentar dazu.

Doch dieses Jahr zu Weihnachten läuft alles anders. Am Vorabend zu Weihnachten begegnet ihm sein bereits verstorbener früherer Geschäftspartner als Geist. Dieser verkündet Ebenezer, dass er sich ändern müsse, wenn er eines Tages im Jenseits in Frieden verweilen will. Ferner kündigt er Ebenezer an, dass ihm in derselben Nacht drei weitere Geister begegnen werden.

Jeder dieser drei Geister konfrontiert den geizigen und emotional verarmten Mann, mit seiner Vergangenheit. Er sieht Momente seines eigenen Lebens vorbeiziehen, Momente an denen er an einem Scheideweg stand, und er jeweils für sich selbst verheerende Lebensentscheidungen getroffen hat, die ihm zu dem werden ließen, der er nun ist.

Er erkennt, dass er so nicht weitermachen möchte. Doch wird er sich als Folge dieser Konfrontation mit dem Spiegelbild seiner Vergangenheit ändern können, oder ist es bereits zu spät?....


Zum Autor der Originalgeschichte:

Charles Dickens, geboren 1812 in Portsmouth, übersiedelte 1814 nach London. Er arbeitete zuerst als Anwaltsgehilfe und später als Reporter  beim Morning Chronicle.

Er veröffentlichte außerdem fiktive Geschichten in mehreren Zeitungen. Diese kamen später auch in Buchform an die Öffentlichkeit. Die so genannten „Pickwick Papers“ machten ihn berühmt und ebneten ihm seine sehr erfolgreiche Karriere.

Dickens begründete mit seinen Büchern den sozialen Roman. Er übte Kritik an den sozialen Missständenseiner Zeit und gab damit den Anstoß zu vielen Reformen.

Einige seiner berühmtesten Novellen sind „Oliver Twist“ (1837), „Nicholas Nickelby“ (1839), „David Copperfield“ (1850)und eben die Weihnachtsgeschichte „A Christmas Carol“, zu Deutsch „Eine Weihnachtsgeschichte“, die ein Klassiker in der Kinder- und Weihnachtsliteratur geworden ist und sich bis heute größter Beliebheit erfreut und auch schon oft verfilmt wurde.
Dickens verbrachte einen großen Teil seines Lebens im Ausland. Dort schrieb er weitere Novellen wie zum Beispiel , „A Tale of Two Cities“ (1859) und
„Great Expectations“ (1861).

1870 starb Charles Dickens in Gadshill.


Zum Autor unserer Fassung:

Carsten Steuwer, geboren 1970, war bereits als Kind von gespielten Kindergeschichten gebannt und begeisterte sich früh für das Theater.

Schon während seines Geschichtsstudiums in Münster und in München hatte er Schauspielunterricht und arbeitete bereits als Schauspieler.

Nach vielen Jahren an etlichen Theatern in Deutschland und Italien arbeitete er immer häufiger auch als Regisseur und Autor. Geschrieben hat er vor allem für das Bayerische Fernsehen, verschiedene Radiosender und für das Gastspieltheater Teatro dei Pellegrini dessen Leiter er für über zehn Jahre war.

Ab der Saison 2022/2023 übernimmt Carsten Steuwer im Theater Chambinzky das Amt "Künstlerischer Leiter für Inklusionstheater" um durch verschiedene Projekte das Theatererlebnis in unserem Hause auch für Menschen mit Handicaps attraktiver zu gestalten.


Kooperation mit der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt:

Für diese Weihnachts-Theater-Produktion freuen wir uns über eine ganz besondere Kooperation mit der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS).

Die Studierenden der Fakultät Gestaltung/Informationsdesign unterstützen uns mit filmischem Know-How und bereichern das Stück durch szenische Aufnahmen und Special Effekts im Bühnenbild, welche wir per Projektionen in das Bühnenbild integrieren.

Herzlichen Dank an Prof. Henning Rogge-Pott und seine Studentinnen und Studenten!


Regie: Carsten Steuwer

Spieldauer: ca. 2 Stunden mit Pause

© Eine Theater Chambinzky Produktion 2022 


ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN



Laufzeit

23.12.-04.02.

 

Theater
Fantasy-Dramödie

CRISTOS' HIMMELFAHRT

URAUFFÜHRUNG
Nach dem Fantasy-Roman von Matthias Hahn

Autor und Regisseur: Matthias Hahn
KuZu-Kellertheater
klimatisiert und fortlaufend belüftet

Eintrittspreise sowie Beginnzeiten entnehmen Sie bitte unserem Webshop

Kriege, Klimawandel, Konsumenten-Paradies? Wohin steuert die Menschheit? In seinem 2011 veröffentlichten Sience-Fiction-Krimi „Cristos’ Himmelfahrt“ gibt Autor Matthias Hahn eine mögliche Antwort.

WELTPREMIERE

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ZUM ROMAN:

Weder Utopie noch Dystopie, ist seine „schöne neue Welt“ die logische Folge dessen, was heute getan beziehungsweise vor allem nicht getan wird.

Der spannende Roman spielt im Jahr 2088. In der fränkischen Wüste werden die Überreste von acht Leichen gefunden. Die Spuren führen Kriminalkommissarin Emma Lind durch die halbe Welt bis in den „Himmel“, so der Name eines gigantischen Altenheims dreihundert Kilometer über dem Erdboden.


ZUM STÜCK:

Elf Jahre nach seiner Veröffentlichung hat Hahns Roman gewaltig an Aktualität gewonnen. Dank engagierter NGO’s und Bewegungen wie „fridays for future“ sind Klimakatastrophe, digitale Überwachung, gesellschaftliche Dissoziation und Konzernallmacht endlich ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Höchste Zeit, das Werk auf die Bühne zu bringen. Und so hat Matthias Hahn, dem Würzburger Publikum vor allem durch seine Edgar-Wallace-Adaptationen und Komödien wie „Doktor Jekyll und Fräulein Hyde“ bekannt, eine ebenso dramatische wie witzige Bühnenfassung geschrieben, die nun auf der KuZu-Bühne des Theaters Chambinzky zur Uraufführung gelangt.


INHALT:

Cristos, ein junger Programmierer, hängt – wie sein berühmter (Fast-)Namensvetter – am Kreuz und erzählt, auf welche Weise er in diese unerquickliche Situation geraten ist. Er berichtet, wie er zusammen mit zwei Kollegen in den Himmel reist, um unerklärliche Abstürze im „Big Brain“, dem Zentralcomputer des überirdischen Seniorenheims, zu beheben. Und wie er, endlich im Himmel angekommen, in einen tödlichen Sog krimineller Machenschaften gerät, die nicht nur sein eigenes Leben bedrohen.


BESETZUNG:

Es spielen: Nils Klinke, Michael Schwemmer, Sara Zumhasch, Matthias Hahn


Buch, Regie und Bühnenfassung: Matthias Hahn

© Eine Theater Chambinzky Produktion 2022

(Änderungen vorbehalten)



Laufzeit

31.12.-28.01.

 

Theater
Schauspiel

A LONG WAY DOWN

Schauspiel nach dem Roman von Nick Hornby
Deutsch von Clara Drechsler und Harald Hellmann
Bühnenfassung von Bettina Wilts
Regie: Cornelia Wagner
Große Bühne
klimatisiert und fortlaufend belüftet

***WIEDERAUFNAHME AUFGRUND DES COVID-19-LOCKDOWNS AB NOVEMBER 2020***

Eintrittspreise sowie Beginnzeiten entnehmen Sie bitte unserem Webshop


A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt.

Die Theaterfassung des Romans von Nick Hornby wurde im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele im Juli 2019 uraufgeführt. In der Inszenierung von Christian Nickel war u.a. Karsten Speck in der Rolle des Martin Sharp zu sehen.

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Main-Post vom 31.10.2020

A LONG WAY DOWN

Schauspiel nach dem Roman von Nick Hornby
Deutsch von Clara Drechsler und Harald Hellmann
Bühnenfassung von Bettina Wilts

Regie: Cornelia Wagner

ZUM INHALT

Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses in London: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe erstmal wieder vom Dach.

Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert ist und die zuhause vereinsamt, da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt niemand mehr auf dem Bildschirm sehen will. Jess, die aufmüpfige Tochter eines Politikers, pflügt seit dem Verschwinden ihrer Schwester wie eine explosive Flipperkugel durchs Leben, und JJ liefert Pizzen aus, seit seine Band sich aufgelöst hat. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten – und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen.

A Long Way Down wurde 2014 mit Pierce Brosnan und Toni Collette verfilmt.


ZUM AUTOR:

Nick Hornby, 1957 geboren, studierte in Cambridge und arbeitete zunächst als Lehrer. Mit seinen Romanen feierte er sensationelle Erfolge und gilt seitdem als Kultautor. Seine Romane High Fidelity und About a Boy wurden erfolgreich verfilmt. Nick Hornby lebt in London.


ZUM STÜCK:

Die Theaterfassung des Romans von Nick Hornby wurde im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele im Juli 2019 uraufgeführt. In der Inszenierung von Christian Nickel war u.a. Karsten Speck in der Rolle des Martin Sharp zu sehen.


© 2021 by Chambinzky Theater | KulturKlub | HausBar
Ein Projekt der FHWS
Produced by: Anna Chiwona, Natalie Gränitz, Christina Sander, Julia Meyer, Otto Entzeroth und dem Chambinzky-Team
Music by: Widersacher aller Liedermacher Crew
sound on & watch till end =)
Wir danken allen Mitwirkenden

Copyright © 2017 Chambinzky
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