Spielplan Theater


Laufzeit

22.09.-29.10.

 

Theater
Komödie

Die Eule und das Kätzchen

Komödie von Wilton Manhoff
(The Owl and the Pussycat)
Deutsch von Christian Wölffer
Regie: Cornelia Wagner
KuZu-Kellertheater
klimatisiert und fortlaufend belüftet

Nicht nur seit der Verfilmung mit Barbra Streisand und George Segal ein großartiger "Klassiker" des Komödienrepertoires!

mehr Infos

ZUM INHALT

Doris nimmt das Leben von der leichten Seite, träumt vom Film- und Modelruhm – und redet ohne Punkt und Komma. Felix ist Angestellter einer Buchhandlung und Möchtegernschriftsteller mit dem Hang zu unverständlichen Sätzen, dazu noch verklemmt und umständlich. Zwei Menschen, die absolut nichts miteinander zu tun haben. Bis Felix Doris, die sich nebenbei noch was auf anderen Wegen verdient, bei ihrem Vermieter anschwärzt. Der setzt sie auf die Straße – und prompt steht sie bei Felix auf der Matte und fordert voller Wut den „Denunzianten" zur Rechenschaft. Was folgt, ist – neben einem temperamentvollen und pointenreichen Dialog – auch die Entwicklung zweier Menschen hin zur Wahrheit und Ehrlichkeit.

Nicht nur seit der Verfilmung mit Barbra Streisand und George Segal ein großartiger "Klassiker" des Komödienrepertoires!

ZUM AUTOR:

Bill Manhoff wurde in Newark, New Jersey geboren; schon an der High School verfasste er Kurzgeschichten für die Schülerzeitung. Als es ihm mit 20 Jahren gelang, sein erstes Hörspielmanuskript zu veröffentlichen, "schmiss" er sein Jura-Studium. Er wurde Gagschreiber und Autor zahlreicher Fernseh- und Rundfunksendungen. Am 19. November 1964 veränderte sich sein Leben - denn im ANTA-Theatre in New York hatte "Die Eule und das Kätzchen" Premiere. Seine Zwei-Personen-Komödie wurde zu einem Renner auf der ganzen Welt. Wilton Manhoff starb 1973.

ES SPIELEN:

Anna Koch/Michelle Neise (Doris) und Michael Schwemmer (Felix). 

Regie: Cornelia Wagner

© Eine Theater Chambinzky Produktion 2022

(Änderungen vorbehalten)



Laufzeit

29.09.-05.11.

 

Theater
Schauspiel

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Psychogramm einer Ehe von Edward Albee. FSK ab 16 Jahre.
(Who's Afraid Of Virginia Woolf?)
Deutsch von Pinkas Braun
Regie: Kai Christian Moritz
Große Bühne
klimatisiert und fortlaufend belüftet

Eine brutale eheliche Zimmerschlacht als Sinnbild für unerfüllte Träume, Lebenslügen und verlorene Illusionen einer ganzen Generation. FSK ab 16 Jahre.

mehr Infos

Es ist zwei Uhr nachts. Martha und George, ein alterndes Akademiker-Ehepaar, die eine Beziehung führen, welche von zynischen Wortgefechten und lustvollem Streit, Missachtung, Bloßstellung und Demütigungen geprägt ist, erwarten sehr spontan Gäste. Denn noch sind in dieser Ehe nicht alle Schlachten geschlagen. Und nie kämpft es sich besser als vor Zuschauern – besonders, wenn die so attraktiv sind wie der ehrgeizige, junge Biologieprofessor Nick, neu an der Universität und nur zu gern bereit zu später Stunde private Kontakte zur Tochter des Chefs zu knüpfen sowie seine schüchterne Gattin Süße im Schlepptau.

Während der Bourbon fließt, beginnen Martha und George ihren langjährigen Beziehungskrieg vor dem jüngeren Paar auszubreiten. Erst sind Nick und Süße nur Zuschauer der gegenseitigen Demütigungen und Beschimpfungen, doch lassen sie sich im Laufe des Abends immer mehr in das Spiel der Gastgeber hineinziehen.

Martha, dominanter Mittelpunkt des Geschehens, lässt nichts unversucht, den jungen Dozenten demonstrativ zu verführen und ihren Mann der Lächerlichkeit preiszugeben. George sinnt derweil auf Rache und demütigt Martha mit ihren Wunschvorstellungen. Mit vereinten Kräften halten die Gastgeber wiederum dem jungen Paar den Spiegel vor und entlarven die Nichtigkeit ihrer Beziehung. 

Für alle Beteiligten verschwimmen im Verlauf der Nacht die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, Realität und Wahn, Spiel und bitterem Ernst. Die dunkelsten Abgründe, schmutzigsten Geheimnisse und bittersten Lebenslügen kommen dabei gnadenlos ans Licht. Eine Nacht, die das Leben aller Beteiligten radikal auf den Kopf stellt, ihre Welt aus den Fugen wirft. Nur eines ist sicher: Am nächsten Morgen kann niemand mehr so weitermachen wie zuvor. Ob gewollt oder ungewollt, hat Martha in dieser Nacht die finale Runde eingeläutet …


Zum Titel

Den Titel zu seinem bekanntesten Stück verdankt Edward Albee einem anonymen „Toiletten-Poeten“: Um 1953/54 entdeckte der junge Dramatiker in einer New Yorker Bar den Satz „Who’s Afraid Of Virginia Woolf?“ mit Seife auf einen Spiegel geschrieben. Jahre später wurde daraus der Titel des Dramas, mit dem Albee 1962 nicht nur weltweites Aufsehen erregen, sondern auch dem amerikanischen Theater eine neue Richtung geben sollte: Seine brutale eheliche Zimmerschlacht wurde zum Sinnbild für unerfüllte Träume, Lebenslügen und verlorene Illusionen einer ganzen Generation.


Zum Autor

Edward Albee wurde am 12. März 1928 in Washington geboren. Dreißig Tage später kam er nach New York und wurde dort von dem amerikanischen Theaterunternehmer und Multimillionär Reed Albee adoptiert. Er besuchte verschiedene Schulen und studierte am Trinity College und an der Columbia Universität. Mit einundzwanzig verließ er sein Elternhaus und arbeitete, obwohl finanziell durch eine Erbschaft unabhängig, in de verschiedensten Jobs vom Warenhausverkäufer bis zum Telegrammboten und Barmann. Sein Interesse für Musik und Theater war stets besonders groß. Seine Weltkarriere als Dramatiker begann in Berlin, wo Boleslaw Barlog 1959 den Einakter "Die Zoogeschichte" in der Werkstatt am Schillertheater herausbrachte, nachdem er von mehreren amerikanischen Bühnen abgelehnt worden war. Edward Albee starb am 16. September 2016 in Montauk, New York.


Die Rollen und ihre Darsteller:

Martha: Christina von Golitschek

George: Frido Müller

Nick: Csaba Béke

Süße: Daniela Vassileva


Regie: Kai Christian Moritz

Regieassistenz: Sophie Müller (Mio)

Bühnenbild und Bühnenbau: Ulli Schäfer, Andreas Zehnder

Technik, Licht, Ton: Alexander Weigand, Alexander Renner 

Grafik und Layout: ATE

Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag GmbH

Bühnenfassung: Kai Christian Moritz

Spieldauer: ca. 2 h mit Pause

© Eine Theater Chambinzky Produktion 2022 


ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN



Laufzeit

03.11.-17.12.

 

Theater
Komödie

Die Tanzstunde

Komödie von Mark St. Germain
(Dancing Lessons)
Deutsch von John Birke
Regie: Martina Esser
KuZu-Kellertheater
klimatisiert und fortlaufend belüftet

Brillante, witzige Dialoge und zwei faszinierende Persönlichkeiten machen diese berührende, unvorhersehbare Komödie zunächst in Amerika und jetzt auch in Deutschland so erfolgreich.

Charmant, humorvoll und lebensbejahend - „Man will, dass es niemals aufhört!“ (The Boston Globe)

mehr Infos

ZUM INHALT

Ever Montgomery ist Professor für Geowissenschaften und soll einen wichtigen Preis verliehen bekommen. Eigentlich ein Grund zur Freude, aber für Ever ein einziger Albtraum: Hände schütteln, Menschen umarmen und nach dem Galadiner der obligatorische Eröffnungstanz! Wie soll man tanzen, wenn man keinen Körperkontakt erträgt? Ever ist Asperger-Autist.

Auf Anraten des Hausmeisters klingelt er bei seiner Nachbarin Senga Quinn, einer professionellen Broadwaytänzerin, die ihm aber mit gebrochenem Bein und düsteren Gedanken über ein mögliches Karriereende, die Tür vor der Nase zuschlägt. Doch Ever lässt nicht locker und Senga willigt schließlich ein. Und so beginnt ein Tanz der ganz eigenen Art. Beim Versuch das Gleichgewicht zu halten, gerät so einiges aus dem Takt…

Sie sind ein sehr ungleiches Paar, die leidenschaftliche Tänzerin mit dem gebrochenen Bein und der Professor, dessen Hirn anders tickt, als das "neurotypischer" Menschen.

Schnell entstehen zwischen beiden absurd-komische Situationen: Ever nimmt alles wörtlich, will tanzen lernen, aber ohne die unvermeidlichen Berührungen. Senga wiederum gerät durch seine unverblümten Analysen unter Zugzwang. Beider Leben kommt in Bewegung.
Mit trockenem Humor, Sensibilität aber auch großer Schlagfertigkeit setzen Ever und Senga couragiert den jeweils nächsten Schritt. Und bewegen sich auf glattem Parkett mutig in Richtung Neuland.


ZUM AUTOR:

Die Tanzstunde stammt aus der Feder des amerikanischen Theater– und Filmautors Mark St. Germain. Es ist sein größter Erfolg und wurde 2014 in Pittsfield, Massachusetts uraufgeführt.
2016 fand die deutsche Erstaufführung am Schlosstheater Celle statt.
Seitdem erfreut sich das Stück großer Beliebtheit und wird weiterhin an vielen amerikanischen, als auch deutschsprachigen Bühnen gespielt!


Regie: Martina Esser

© Eine Theater Chambinzky Produktion 2022

(Änderungen vorbehalten)



Laufzeit

17.11.-26.12.

 

Theater
Kunstmärchen

Eine Weihnachtsgeschichte

Kunstmärchen nach Charles Dickens 
Regie und Fassung: Carsten Steuwer
In Kooperation mit der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt  (FHWS) - 
Fakultät für Gestaltung und Informationsdesign
Große Bühne
(klimatisiert und fortlaufend belüftet)


Das berühmte Weihnachtsmärchen von Charles Dickens in liebevoll ausgearbeiteter Fassung. Ideal für Jung und Alt.

An allen Adeventssonntagen um 16 Uhr.

mehr Infos

Weihnachten 1842 in London: Der geizige und reiche Geldverleiher Ebenezer Scrooge hasst das besinnliche Fest, das so viele Menschen erfreut. Seine einzige Freude daran ist, dass viele Menschen sich zur Weihnachtszeit finanziell übernehmen, weil sie ihren Lieben eine Freude machen wollen. „Für Geldverleiher wie mich 'Erntezeit'“, ist sein hämischer Kommentar dazu.

Doch dieses Jahr zu Weihnachten läuft alles anders. Am Vorabend zu Weihnachten begegnet ihm sein bereits verstorbener früherer Geschäftspartner als Geist. Dieser verkündet Ebenezer, dass er sich ändern müsse, wenn er eines Tages im Jenseits in Frieden verweilen will. Ferner kündigt er Ebenezer an, dass ihm in derselben Nacht drei weitere Geister begegnen werden.

Jeder dieser drei Geister konfrontiert den geizigen und emotional verarmten Mann, mit seiner Vergangenheit. Er sieht Momente seines eigenen Lebens vorbeiziehen, Momente an denen er an einem Scheideweg stand, und er jeweils für sich selbst verheerende Lebensentscheidungen getroffen hat, die ihm zu dem werden ließen, der er nun ist.

Er erkennt, dass er so nicht weitermachen möchte. Doch wird er sich als Folge dieser Konfrontation mit dem Spiegelbild seiner Vergangenheit ändern können, oder ist es bereits zu spät?....


Zum Autor der Originalgeschichte:

Charles Dickens, geboren 1812 in Portsmouth, übersiedelte 1814 nach London. Er arbeitete zuerst als Anwaltsgehilfe und später als Reporter  beim Morning Chronicle.

Er veröffentlichte außerdem fiktive Geschichten in mehreren Zeitungen. Diese kamen später auch in Buchform an die Öffentlichkeit. Die so genannten „Pickwick Papers“ machten ihn berühmt und ebneten ihm seine sehr erfolgreiche Karriere.

Dickens begründete mit seinen Büchern den sozialen Roman. Er übte Kritik an den sozialen Missständenseiner Zeit und gab damit den Anstoß zu vielen Reformen.

Einige seiner berühmtesten Novellen sind „Oliver Twist“ (1837), „Nicholas Nickelby“ (1839), „David Copperfield“ (1850)und eben die Weihnachtsgeschichte „A Christmas Carol“, zu Deutsch „Eine Weihnachtsgeschichte“, die ein Klassiker in der Kinder- und Weihnachtsliteratur geworden ist und sich bis heute größter Beliebheit erfreut und auch schon oft verfilmt wurde.
Dickens verbrachte einen großen Teil seines Lebens im Ausland. Dort schrieb er weitere Novellen wie zum Beispiel , „A Tale of Two Cities“ (1859) und
„Great Expectations“ (1861).

1870 starb Charles Dickens in Gadshill.


Zum Autor unserer Fassung:

Carsten Steuwer, geboren 1970, war bereits als Kind von gespielten Kindergeschichten gebannt und begeisterte sich früh für das Theater.

Schon während seines Geschichtsstudiums in Münster und in München hatte er Schauspielunterricht und arbeitete bereits als Schauspieler.

Nach vielen Jahren an etlichen Theatern in Deutschland und Italien arbeitete er immer häufiger auch als Regisseur und Autor. Geschrieben hat er vor allem für das Bayerische Fernsehen, verschiedene Radiosender und für das Gastspieltheater Teatro dei Pellegrini dessen Leiter er für über zehn Jahre war.

Ab der Saison 2022/2023 übernimmt Carsten Steuwer im Theater Chambinzky das Amt "Künstlerischer Leiter für Inklusionstheater" um durch verschiedene Projekte das Theatererlebnis in unserem Hause auch für Menschen mit Handicaps attraktiver zu gestalten.


Kooperation mit der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt:

Für diese Weihnachts-Theater-Produktion freuen wir uns über eine ganz besondere Kooperation mit der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS).

Die Studierenden der Fakultät Gestaltung/Informationsdesign unterstützen uns mit filmischem Know-How und bereichern das Stück durch szenische Aufnahmen und Special Effekts im Bühnenbild, welche wir per Projektionen in das Bühnenbild integrieren.

Herzlichen Dank an Prof. Henning Rogge-Pott und seine Studentinnen und Studenten!


Regie: Carsten Steuwer

Spieldauer: ca. 2 Stunden mit Pause

© Eine Theater Chambinzky Produktion 2022 


ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN


© 2021 by Chambinzky Theater | KulturKlub | HausBar
Ein Projekt der FHWS
Produced by: Anna Chiwona, Natalie Gränitz, Christina Sander, Julia Meyer, Otto Entzeroth und dem Chambinzky-Team
Music by: Widersacher aller Liedermacher Crew
sound on & watch till end =)
Wir danken allen Mitwirkenden

Copyright © 2017 Chambinzky
design durch  ps:ag