Eine neue Adresse für Jazz-Fans in Würzburg 11.05.2001 16:35

Gelungener Auftakt: Der Gitarrist Michael Arlt eröffnete die Reihe "Chambinzky-Session"

(WÜRZBURG) Es gibt eine neue Adresse für Würzburger Jazz-Fans: einmal im Monat wird im Theater Chambinzky die Bühne freigegeben für die Erben von Miles & Co. Jeweils zu Beginn gibt es ein kleines Konzert, wobei die Veranstalter große Namen verpflichtet haben: Der bekannte Gitarrist Michael Arlt eröffnete beim ersten Mal mit seinem Orgel-Trio die Jazz-Session. Eine gute Wahl, denn in die Räumlichkeiten des Chambinzky passte der coole Sound des Trios wie der Blues in den Keller. Echte Club-Lounge-Stimmung kam auf, wenn die Band, bestehend aus Paul Höchstädter am Schlagzeug und Andreas Kissenbeck an der Orgel den 70er-Jahre-Groove auspackten. Das Publikum setzte sich zum größten Teil aus Musikern zusammen, die alle heiß darauf waren, selber ihr Bestes zu geben und so wurde nach einer Stunde schnell Platz gemacht für Bass und Posaune. Die nächste Session findet am 19. Juni statt, dann mit Rudi Engel, Bernhard Pichl, Bill Elgart ("New On The Corner") und Hubert Winter: Diesen Termin sollte man sich vormerken! Bleibt zu hoffen, dass das Interesse an dieser Veranstaltungsreihe bei Zuhörern, Veranstaltern und Musikern nicht so schnell abflaut. Denn Live-Musik ist durch keinen CD-Player zu ersetzten!
Von zz